|
|
 |
 |
|
Eine Liste mir bekannter, italienischer und griechischer, (im Besonderen kretischer) Ikonenmaler:
Ikonenmaler aus dem 13. Jahrhundert:
|
|
 |
|
Ikonenmaler aus dem 14. Jahrhundert:
Ikonenmaler aus dem 15. Jahrhundert:
Andreas Pavias (kretische Schule)
Andreas Ritzos (kretische Schule, Heraklion, 1422-1492) und später sein Sohn Nikolaos.
Nikolaos Ritzos (Heraklion, kretische Schule)
Angelos Mbitzamanos (Kreter, kretische Schule)
Nikolaos Philanthropinos
Xenos Digenis (Freskenmaler, um 1462)
- Angelos Arkotantos (spätes 15./Anfang 16.Jh. kretischer Maler)
Ikonenmaler aus dem 16. Jahrhundert (mit Bezug zur Byzantinischen Malerei)
- Michael Damaskinos alias El Greco alias Domenikus Theodopoulos (Heraklion, später Venedig, ca 1530-1591)
- Georgos Klontzas 1540 - 1608, kretischer Maler)
- Theophanes, der Kreter alias
Theophanes Strelitzas Bathas (kretischer Malermönch, kretische Schule, ca. 1500-1549)
- Nikolaos Tsafouris (kretischer Maler, Venedig)
- Johannis und Emanuel Lambardos
- Angelos und Donatos Bizamanous
Ikonenmaler aus dem 17. Jahrhundert (mit Bezug zur Byzantinischen Malerei)
- Emmanuel Tzane-Bourniales (kretischer Maler und Bischof, Rethymnon, um 1610-1690)
- Emmanuel Lombardos, der Jüngere
- Theodoros Poulakis (kretischer Maler, Heraklion, 1622-1692)
- Viktoras
- Elias Moschos (kretischer Maler)
- Poulakis
- Adonios Mitaras
- Ilias Moskos (kretischer Maler, Rethymnon)
- Johannes Koliba
- Emanuel Iereos Skordili
- Georg Korteza
- Neilos
- Iremios Palladas
- Konstantin Paläokapa
- Kastrofilakas (Ende 17. Anfang 18. Jh.)
- F. Kabertsa
- Johannis Siropoulos
- Filotheos Skoufos
Ikonenmaler aus dem 18. Jahrhundert (mit Bezug zur Byzantinischen Malerei)
- Ioannis Kornaros (kretischer Maler)
- Nikolaos Kallergis (kretischer Maler)
- Nikita
Ikonenmaler aus dem 19. Jahrhundert (mit Bezug zur Byzantinischen Malerei)
- M. Polichronios
- Photis Kontoklou (1895-1965)
|
|
 |
Ikonenmaler eigene Ikonen anhand alter Vorlagen.

Meiner Ikonen sind Abschriften von Werken alter Ikonenmaler aus der Spätbyzantinischen und Nachbyzantinischen Epoche. Anhand dieser Vorlagen aus Büchern und Katalogen ist es mir möglich, auch heute noch originalgetreue Abschriften für Sie anzufertigen.
Betrachtungen über die Ikonenmaler: Das traditionelle Handwerk der Ikonenmalerei wurde seit jeher von Ikonenmalern ausgeführt. Früher handelte es sich meist um Mönche, die sogenannten Malermönche, die zurückgezogen in ihren Klöstern ihr Handwerk ausführten. Besonders in der Zeit nach der Eroberung Konstantinopels durch die Türken 1543, und die damit einhergehende Vertreibung der Ikonenmaler aus der Hauptstadt des Byzantinischen Reiches, wurde nochmals eine große Nachfrage nach christlichen Ikonen erzeugt, denen ein einzelner Ikonenmaler kaum nachkommen konnte.
So bildeten sich zahlreiche Werkstätten, die die Arbeit der Herstellung einer Ikone in viele kleine Arbeitsschritte aufteilten. Ein jeder tat, was er am besten konnte, und nur dem Malermeister war es vorbehalten, das Inkarnat (Zeichnung der Haut) anzubringen, um damit der Ikone Leben einzuhauchen.
Tischlergesellen bereiteten zunächst die Tafeln vor, die Kreide-Grundierungen wurden von Helfern übernommen, denen ebenfalls ein Meister vorstand. Man bedenke, das Material für den Kreidegrund konnte man nicht irgendwo kaufen, er mußte selbst hergestellt werden nach einer Rezeptur, die er Meister natürlich nicht preisgab, denn sie sicherte ihm seine Existenz. Ja selbst die Pinsel waren eine Wissenschaft für sich. Die Ikonenmaler nutzen dafür verschiedene Tierhaare, die sie mit Faden und Wachs um Stäbe gebunden haben. Es gab natürlich auch Meister für die Polimentvergoldung, denn der Rohstoff war einfach zu kostbar und durfte nicht verschwendet werden.
Es gab Ikonenmaler, die ausschließlich die Kleidung mit ihren schönen Faltenwürfen malten, andere Maler waren auf Bäume und Berge spezialisiert, wieder andere auf die Gebäude und Darstellung von Städten. So arbeitete ein ganzer Malerstab an einer Ikone, und folge dessen konnte am Ende auch kein einziger Ikonenmaler seine Unterschrift unter das Werk setzen. Ab dem 15. Jh. geschah selbiges dann doch, wie die nebenstehende Spalte deutlich zeigt. Stellvertretend für alle beteiligten Ikonenmaler setzte der Maler-Meister seine Unterschrift unter das Gemeinschaftswerk. So lassen sich heute alte Ikonen Meistern, Werkstätten und Epochen leichter und besser zuordnen.
|
|